
Gesund durch Qigong
Qigong ist eine sehr alte und hocheffektive Methode der Gesundheitsvorsorge, der Linderung zahlreicher körperlicher, seelischer und geistiger Leiden und der (Selbst-) Heilung. Sie wurde in China über Jahrtausende hinweg als ganzheitliche Methode zur Vorbeugung aber auch zur Behandlung von Erkrankungen eingesetzt und hat ihre große Bedeutung bis in die heutige Zeit hinein bewahrt. Seit einigen Jahrzehnten wird Qigong zunehmend in die Behandlungsansätze zahlreicher westlicher Länder integriert. Sei es als Mittel zur Überwindung von Burnout, Alltagshektik und Stress, als Heilungsmethode und zur Prophylaxe von Allergien oder als Begleittherapie in der Behandlung von Krebs – Qigong kommt in immer mehr Bereichen des Gesundheitswesens zum Einsatz. Längst sind es nicht mehr ausschließlich Vertreter der Naturheilkunde oder alternativer Heilungsansätze die auf eine Gesundung durch Arbeit mit Energie setzen. Zunehmend erkennen auch Schulmediziner den Wert der Traditionellen Chinesischen Medizin und mit ihr die Nützlichkeit des Qigong für das Wohl ihrer Patienten an.
Die positiven gesundheitlichen Wirkungen des Qigong basieren auf einer Aktivierung und Regulierung des Qi, der jedem Menschen eigenen Lebensenergie. Ihren freien Fluss durch die Meridiane, die Energiebahnen des Körpers zu gewährleisten, ist die Hauptwirkrichtung zahlreicher Qigong-Arten. Durch ruhige, sanfte Bewegungen werden Qi-Blockaden gelöst, Muskeln, Sehnen und Bänder geschmeidig gehalten und das Bindegewebe gestärkt. Zusätzlich werden die Knochen gekräftigt und die Gelenke beweglich gehalten. Qigong gilt daher als Methode unter anderem zur Behandlung von Rückenschmerzen, Gelenkerkrankungen, Rheuma, Arthrose oder Gicht. Gute Erfolge werden darüber hinaus bei Verspannungen, Muskelschmerz und Krämpfen erzielt. Doch auch im Zusammenspiel der Organe und bei der Regulierung des Hormonsystems bewirkt ein freier Fluss des Qi positive Veränderungen. Die Kombination aus Bewegungsübungen und Meditation beruhigt Körper und Geist gleichermaßen. In der Folge arbeiten die Drüsen und Organe harmonischer miteinander und stabilisieren so nach und nach die körperliche Gesundheit und das psychische Wohlbefinden. Durch die positiven Wirkungen auf das gesamte Hormonsystem sowie auf die Verdauung können mit regelmäßigen Übungen unter anderem Zyklusstörungen und Potenzprobleme aber auch Durchfall, Verstopfung, Magenbeschwerden und Gallenleiden gelindert oder geheilt werden. Qigong gilt als ganzheitlicher Ansatz zum Erhalt bzw. zur Wiedererlangung der Gesundheit. Durch die Kombination aus Bewegung und Meditation kann es gelingen psychosomatische Beschwerden, psychische Belastungen, Schlafstörungen und Depressionen sowie Schmerzsymptome mit unspezifischer Ursache, Kopfschmerz und Migräne oder eine allgemeine Abwehrschwäche und Allergieanfälligkeit deutlich zu reduzieren.
Um von den positiven Wirkungen des Qigong profitieren zu können, sind keine besonderen Kenntnisse oder gesundheitlichen Voraussetzungen erforderlich. Die Übungen lassen sich gut an den jeweiligen Gesundheitszustand und die individuelle Belastbarkeit anpassen. Sie sind leicht in den persönlichen Tagesablauf zu integrieren. Lediglich eine gewisse Regelmäßigkeit, Geduld mit sich selber und ein kompetenter Lehrer sind für einen gelungenen Einstieg in die Übungen erforderlich. Die positiven Wirkungen werden dann sehr schnell zu spüren sein.
Die vom International Neijin QiGong Institut angebotenen Qigong-Formen wirken positiv auf sämtliche Prozesse im menschlichen Körper. Sie können erfolgreich unter anderem bei folgenden Erkrankungen eingesetzt werden:
| Atmungssystem | Allergien, Heuschnupfen, Atemnot, Asthma, Entzündungen, Erkältungskrankheiten, Rhinitis |
| Psyche und Nervensystem | Angst, Unruhe, Alpträume, Schlaflosigkeit, Depression, Erschöpfung, chronische Müdigkeit, Trigenimusneuralgie, Nikotinabhängigkeit, Vergesslichkeit, Aufmerksamkeits- und Konzentrationsschwäche, Restless-Legs |
| Verdauungssystem | Blähungen, Magenschmerzen, Sodbrennen Magenschleimhautentzündung (Gastritis), Gallenwegserkrankungen, Leberentzündung, Darmentzündungen, Durchfall, Verstopfung, Hämorrhoiden |
| Harnwegserkrankungen, Urogenitalerkrankungen | Blasenentzündung (Cystitis), Inkontinenz, Nierenentzündung, Prostatavergrößerung |
| Hormonelles System und Fortpflanzungssystem | Menstruationsbeschwerden, Zyklusstörungen, Myome, Gebärmutterentzündungen, Wechseljahrsbeschwerden, Fruchtbarkeitsprobleme, gynäkologische Erkrankungen, Potenzstörungen, Unfruchtbarkeit |
| Stoffwechselprozesse | Diabetes, Schilddrüsenerkrankungen, Stoffwechselstörungen |
| Bewegungsapparat | Rückenschmerzen, Wirbelsäulenprobleme, Hexenschuss, Ischias, Knochenprobleme, Gelenkerkrankungen, Rheuma, Arthritis, Gicht, Muskelkrämpfe, Muskelschmerzen, Schwellungen, Schulter- und Armschmerzen |
| Herz-Kreislauf | Hoher Blutdruck, niedriger Blutdruck, kalte Hände und Füße (Durchblutungsstörungen), Herzschwäche, Herzrhythmusstörungen, Venenleiden, Krampfadern |
| Hauterkrankungen | Entzündungen, Akne, Herpes, Juckreiz, Neurodermitis |
| Sinnesorgane, HNO-Erkrankungen | Ohrenschmerzen, Gehörsturz, Tinnitus, Augenerkrankungen |
| Weitere Erkrankungen und Schmerzen | Kopfschmerzen, Migräne, Verspannungen, Schwindelgefühl, Zahnschmerzen, Essstörungen (Magersucht, Bulimie, Adipositas), Bluterkrankungen, Erkrankungen aller Organsysteme, Multiple Sklerose, Fibromyalgie, Gefühllosigkeit in den Extremitäten, Folgeerscheinungen von Schlaganfall, Lähmungserscheinungen, Krebs, Gehirntumore, Gehirngefäßerkrankungen |
